Finale: Leonie Pieper wird Sechste

 

Für eine Medaille bei den Europameisterschaften in Racice (Tschechien) hat es für Leonie Pieper vom Ruderclub Germania Düsseldorf unter Bundestrainer Tim Schönberg im Leichtgewichtseiner nicht gereicht, sie belegte den sechsten Platz. Dennoch war sie zufrieden mit dem Wettkampfwochenende und blickt bereits auf den Weltcup in drei Wochen in Poznan (Polen).

Im Finale kam Leonie Pieper nicht so optimal raus wie im Vorlauf und im Halbfinale. „Erst der dritte Schlag saß richtig“, bemängelt sie. Die anderen legten sich somit vor, immerhin war sie aber nach 500 m an dritter Position. Die konnte sie nicht halten und war auf der Streckenhälfte auf Platz vier, 500 m später auf der fünften Position. Die Italienerin fuhr auf dem letzten Metern noch vorbei und verwies Leonie Pieper auf den Sechsten Platz: „Das war wirklich ärgerlich, das hätte nicht sein müssen.“

Dennoch war sie glücklich, das Finale erreicht zu haben und ist dankbar, dass sie die Chance bekommen hat, sich im Einer international zu messen und sich weiterzuentwickeln. „Zuerst war ich geknickt, aber schön, dass ich im Finale war.“ Großboot erfahren ist die 24-Jährige nach WM-Gold und WM-Silber, die Erfahrung im Einer fehlt ihr noch. „Mit meinem Kampfgeist bin ich aber zufrieden, mehr ging heute nicht.“

Die kommenden Wochen wird sie wieder bei Heimtrainer Christian Huchthausen trainieren, an den Wochenenden in Ratzeburg nahe Hamburg mit dem Leichtgewichtsdoppelzweier bei Bundestrainer Tim Schönberg.

 

Finalergebnis: 1. Schweden, 2. Irland, 3. Schweiz, 4. Russland, 5. Italien, 6. Deutschland

Maren Derlin

 

 


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