Männerpower auf der Mosel

Moselpokal: Die Masters auf Tour

Nachdem die pandemische Situation wieder Regatten ermöglichte und wir sehr zufrieden mit unseren Rennen in Tilburg und Münster waren, haben wir uns noch vor der Abfahrt zu den World Masters entschieden, wieder beim grünen Moselpokal in Bernkastel-Kues an den Start zu gehen. Wenn auch diesmal mit einer „Schrumpf-Truppe“. Zusammen mit Zweien vom WSVD brachten wir einen C-Masters Mixed-Doppelvierer und einen D-Masters Männer-Doppelvierer an den Start. Zudem traten Bernhard und Jihed jeweils im Einer an.

Bei letzteren gab es eine Neuerung, wahrscheinlich den vielen Unfällen der Vorjahre geschuldet. Sowohl die Starter als auch die Streckenposten an der Brücke gaben über die Lautsprecher Steuerkommandos, was Bernhard auch direkt am Start zu hören bekam. Namentlich genannt, wurde er bereits nach wenigen Schlägen aufgefordert, nach Backbord zu fahren: NACH BACKBORD, N A C H B A C K B O R D BERNHARD (als ob die im Düsseldorfer Hafen bei unserem Trainer in die Lehre gegangen wären)! Auch Jihed brauchte ein wenig Navigationshilfe, wollte er doch dem Schwan, der auf Höhe der Brücke mitten in der Strecke schwamm, umständlich ausweichen. Meinen Zuruf (inklusive Echo) hat er wohl genauso wenig verstanden, wie die Lautsprecheransage nach Steuerbord zu fahren. Wir haben übersetzt: TRIBORD...Jihed, TRIBORD! Unser „Quoten-Jungspund“ kam bei den Senioren als Dritter ins Ziel, gewonnen hat der Ergo-Europameister. Bernhard erreichte in seiner Altersklasse ebenfalls den dritten Platz, gecoacht vom mitradelnden Alexander (der Sorpesee-Connection sei Dank für das Leihrad).

Im Mixed-Doppelvierer mit Alexander, Alex, Isi (WSVD) und mir gewannen wir souverän unsere Altersklasse mit 41 Sekunden Vorsprung, sehr zur Freude der männlichen Hälfte der rudernden Mannschaft (hier sei nur das Stichwort Weinkönigin erwähnt). Auch der Männer-Doppelvierer mit Bernhard, Ralf, Nikolaas und Stefan (WSVD) fuhr auf einen dritten Platz und konnte zurecht mit dem Rennen sehr zufrieden sein. Karin hatte netterweise beide Boote gesteuert und durfte ganz spontan noch rudernder Weise in den Frauenachter der Stuttgarterinnen einsteigen, der Rosa-Isi-Annette Verbindung sei Dank. Sie hat als einzige von uns nicht nur Wein, sondern auch Pekunia gewonnen, da sie den Zweiten Platz gemacht hat! Beim nächsten mal nehme ich eine Vermittlungsprovision.

Die mitgereisten Schlachtenbummler, zwei Zweibeiner und ein „Vierbeiner“ (damit ist kein Hund gemeint) haben uns tatkräftig unterstützt, dafür unser herzlichster Dank. Und im Moselhaus in Ediger-Eller gibt es einige Neuigkeiten: Der Umbau schreitet ordentlich voran, das kulinarische Sortiment wurde um einige Feinkostwaren und Weine erweitert, das Essen ist seit jeher fantastisch.

Zusammengefasst hat Ruth die Stimmung unseres Wochenendes am Besten. Am Morgen beim Frühstück meinte Sie: „Das ist hier wie auf einer Klassenfahrt, man braucht nur "Eier" sagen, und schon fangen alle an zu lachen!“


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