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Barke trifft auf Eisheilige

Der Vatertagstermin ist für die Fahrt der Altherren-Barke seit Jahren gesetzt. Da machte auch das Jahr 2026 keine Ausnahme. In diesem Jahr gesellten sich allerdings die „Eisheiligen“ dazu und die machten bei der Fahrt auf dem Main ihrem Namen alle Ehren. Die kühle wettermäßige Grundstimmung allein war ja noch auszuhalten, aber die eine oder andere fette Regenschauer zwang die Barkenfahrer dann doch phasenweise in eine komplette Regenmontur.

Aber- und das die Barke: die Stimmung litt in keiner Weise. Dazu sorgte natürlich die Bordverpflegung in fester und flüssiger Form. Kuchen, Schinken, Würste, Brot, Wein, Bier, Wasser – es fehlte an nichts. Für die Landpausen fanden sich dank der erfahrenen Teilnehmer immer wieder die richtigen Plätze am Ufer, an denen das schwergewichtige Germania-Flaggschiff anlegen konnte.

Der Main mit seiner schwachen Strömung bietet sowohl stromauf als auch stromab für die Barke das richtige Fahrwasser. Und auch in der Großschleuse macht die Barke Eindruck. Mit uns schleusende Ruderer aus der Schweiz wirkten fast ein wenig verloren und machten reichlich Fotos von dem für sie ungewohnten Ruderboot. Imposant wirkte es, als wir eine Schleusentour gemeinsam mit einem einzigen Motorboot am anderen Ende in der 300 Meter langen Schleuse absolvierten.

Mit dem Motor- und Segelboot Club Coburg war ein idealer Startpunkt für unsere Fahrt gefunden. Die Slipanlage dort erwies sich mit ihrer Neigung als ideal für das Einsetzen der Barke und auch für das Anlanden. Der Vorsitzende des Vereins war zudem beim Start unserer Tour ausgesprochen hilfsbereit. Er holte seinen mehr als 50 Jahre alten Deutz-Traktor und spannte ihn vor den Barkenhänger und erleichterte so die Wasserung in idealer Weise.

Bamberg hat natürlich auch kulturell einiges zu bieten. Den Auftakt für diese Erkundung machten wir in dem jahrhundertealten Brauhaus „Schlenkerla“. Hier findet der Bamberger großen Gefallen an dem dort gebrauten Rauchbier. Den Geschmack der Düsseldorfer Ruderer traf das tiefbraune Gebräu nicht so wirklich. Aber dafür bot der Besuch im imposanten Bamberger Dom für Geschichtsbewusste dann doch eine Menge. Und der dort beheimate „Bamberger Reiter“ ließ sich von unserem Besuch in keiner Weise aus der Ruhe bringen.


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