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Der Verein sagt danke

Dank für Ehrenamt und Vereinstreue

Beim Neujahrsempfang des RC Germania Düsseldorf kam keine Langeweile auf, denn jedes Danke sagen hatte seine Berechtigung und jede Ehrung seinen unterhaltsamen Wert. Der Vorstand und die Clubvertretung zeigten mit Worten und den Präsenten ihre Dankbarkeit. Ein RC-Kalender erinnert über das Jahr hinweg an den Einsatz für den Verein, das Handtuch mit RC-Logo darüber hinaus. 

Das Ehrenamt: Der Vorsitzende Albrecht Müller begann mit dankenden Worten an diejenigen, die sich im Ehrenamt im vergangenen Jahr eingesetzt haben. „Es geht nur mit dem Ehrenamt, wir wollen heute unsere Dankbarkeit ausdrücken." Er übergab an Gaby Köster, die diejenigen geehrt hat, die sich in der Ausbildung eingesetzt haben. „Wir hatten ein super Team, das mit ihrer Motivation dafür gesorgt hat, dass viele Anfänger dabei geblieben sind.“ Der Dank ging an Heike Bartholomae, Johannes Buckard, Kathrin Grimm, Karin Heyse, Petra Hörnemann, Ingrid Kuhn, Jörn Loocke, Sebastian Mathar, Kurt Mattuschka, René Otto, Udo Schroers und Sophia Shen. Anschließend sprach Lennart Eckartz den Dank an das Pritschenteam aus, zu dem Günter Fügmann, Susanne Gunz, Thomas Henke, Petra Hörnemann, Sebastian Mathar, Kurt Nellessen, Marc Rademacher, Sophia Shen, Steffi Vedder, Rudi Wachholz und Rainer Weissmann gehörten. Er erwähnte, dass Susanne für die Organisation rund um die „Kurbeldienstliste“ zuständig war, wie er sie nannte. Weitere Kalender und Handtücher erhielten Christian Baldus, Norbert Richter, Doris Senczek, Judith Uhlemann und Sven Winkhardt für ihren motivierenden Einsatz in den Ergo-, Kraft- und Fitnesskursen. Für den umfangreichen Rheinmarathon zeigten erneut Melanie und Stefan Ott ihren Einsatz. Sie hatten zusammen mit Hermann Höck, der am Rechner und Telefon mit immensem Einsatz präsent war, alles im Griff und machten dank der vielen Helfer den Marathon wiederholt zu einem großen Event.

Anerkennung gab es zudem für Wolfgang Schmitz für seinen umfangreichen Einsatz für die Clubzeitung samt ausdauernden Eintreiben von Texten und Fotos und für Manfred Blasczyk für die Zeilen, die aufgrund der vielen Aktivitäten und Ankündigungen für den Newsletter entstehen. Für den langjährigen Einsatz als Festwart hatte Nachfolgerin Silke Kroneberg lobende Worte an Udo Fischer. „Du hast uns ganz, ganz viele schöne Feiern beschwert. Das Highlight waren 111 Jahre RCGD mit der Teilnahme um Zug und großer Feier.“ Albrecht Müller ergänzte mit der Wertschätzung, dass Udo immer da war und ist, immer Lösungen findet und aus dem Verein nicht mehr wegzudenken ist. Jutta Fischer hielt immer den Weg frei für seinen umfangreichen Einsatz, den er dem Club gegeben hat. Auch ihr wurde zudem gedankt für ihren Einsatz, den sie immer wieder zeigt, wenn sie sich unter anderem um Dekoration kümmert oder sich anderweitig für den Club einbringt.

Beim Einsatz im Kinder- und Jugendbereich dankte Albrecht Müller vier Mitgliedern auch für die Vermittlung von Werten in der Förderung der Fitness, Koordination, der motorischen Schulung. Nico Federmann, Ole Roppes, Hendrik Schepers und Damian Gemberg-Wiesike unterstützten tatkräftig vor allem im U15-Bereich, in dem inzwischen etwa 30 Kinder dabei sind. „Ohne diese Hilfe wäre es nicht möglich“, machte er nochmals deutlich. Weitere Präsente gingen an Aaron Crux und Steven Tischer, die den Weihnachts-Ergo-Cup mit viel Knowhow und Einsatz unterstützt haben. Für die Erfolge in der Saison 2025 gab es für Magdalena Hallay die beiden Clubpräsente. Sie war erneut international am Start und gewann die U23-EM-Silbermedaille im neu eingeführten Mixed-Achter. Einen lohnenswerten Einsatz für den Förderverein „Germania row“ zeigten Volker Domdei, Alexander Fürst, Thomas Henke, Wolfgang Herzer, Phil Horsten, Ralf Kuhn, Jörn Loocke, Leonie Menzel, Christina Rixgens, Udo Schroers, Bernhard Sinzig, Leonie Strobel, Kea Mara Tönnißen und Sven Winkhardt. Ein wertvolles Engagement seit gut einem Jahr.

Nicht zu vergessen selbstverständlich alle bereits im November geehrten Mitglieder der Clubvertretung, die sich tagein und tagaus im Club einbringen.

Die Jubilare: Für 25-jährige Mitgliedschaft erhielten Paul Grant und Charlotte Nellessen eine Club-Nadel. Moritz Otto fehlte leider in dieser Runde. Martin Funke bekam die Nadel für 40 Jahre Mitgliedschaft überreicht. Günter Fügmann erwähnte schmunzelnd, es gebe Dinge, die sich nicht geändert hätten, nämlich der Name des 1. Vorsitzenden. Eine entscheidende Änderung ist jedoch die Ausbildung, diese fand damals noch auf dem Rhein statt. Trotz Wehrdienst und Studium sei er eine Zeit lang abwesend gewesen, dem Verein aber immer treu geblieben. „Jeden Mittwoch und Samstag ist er am Club, ist auf eine angenehme Art immer unterhaltsam.“ 

Drei „60er“ wurden geehrt. Zu Dietger Eichhorst sprach Gerd Schneider passende Worte und dankte für die langjährige Treue. „Du hattest genug Gelegenheiten auszutreten, aber schön, dass du so lange im Club bist." Erst mit Anfang 20 ist er zum Club gekommen und zeigte damals vor allem im Winter beim Fußball auf den Rheinwiesen sein Können, humorvoll von Gerd beschrieben. Zudem erwähnte er Tätigkeiten als 1. Vorsitzender im Gesangsverein und auch auf Skiern schien er Talent zu haben. Vielseitigkeit neben dem Rudern findet immer wieder Erwähnung. Für Hansherbert Gudermann findet Thomas Rixgens passende Worte. „Was für ein fitter Turnschuh. Es ist so so toll, dass wir so lange aktiv sein können.“ Auch erwähnte er den Ruderpartner Arno Ehlting, gemeinsam, auch mit weiteren zusammen wurden etliche Kilometer errudert. Mit über 80 Jahren geht es auf in Richtung weiterer sportlicher Jahre im Club. Albrecht Müller ehrte Manfred Uellner, den er aus den Erzählungen aus den ganz alten Zeiten kannte. Und nannte viele spätere Erfolge. Erfreut erwähnte er den Wiedereinstieg beim RCGD: „Er tauchte irgendwann wieder auf.“ Woraufhin Manfred wiederum deutlich machte, dass er nun aber bis zum Schluss bleiben würde. Er erwähnte, dass er in der Auszeit den Verein und die Mitglieder schon vermisst hätte.

Mehr geht noch. 70 Jahre. Für diese besondere Vereinstreue bekam Klaus Ginsberg die Ehrennadel überreicht. Klaus war Ruderwart, Wanderfahrten leitet er viele. Als 2. Vorsitzender Sport, Verwaltung zeigte er später umfangreichen Einsatz. Zusammen mit Frau Hannelore, die eine Zeit lang Schriftführerin war, organisierte er Kinderfeste oder Backkurse. Alle drei Kinder lernten Rudern. „Die beiden waren einfach ein Dreamteam für den Club.“ Zudem passte Klaus rein optisch bestens als Nikolaus. Nicht unerwähnt soll das Engagement beim Umbau des Clubs bleiben. Ein weiteres Unikat des Clubs, Günter Schroers, erhielt eine Laudatio von Masters-Schützling Bernhard Sinzig, der direkt seine Frau Gudrun erwähnte, denn ohne die Unterstützung von ihr ginge es schließlich nicht. „Günter, wir haben dir ganz, ganz viel zu verdanken. Was für eine Lichtgestalt. Als Sportler, als Trainer. Und später zehn Jahre als Masterstrainer. Mit was für einer Hingabe für uns Masters von 27 Jahren bis ‚tut alles weh‘. Das ist unbeschreiblich und nicht in Worte zu fassen.“ Er sei ein ganz großes Vorbild und ist sogar sportlich noch aktiv. So hat er das goldene Ergoabzeichen erreicht. Für Günter war es wichtig die vielen Freundschaften zu erwähnen, die durch das Rudern entstanden sind und motivierte damit vor allem die jungen Mitglieder.

Albrecht Müller erfreute sich nach den vielen Worten über langjährige Mitgliedschaften auch über die jüngeren Mitglieder, die an dem Tag mit dabei waren, bei denen diese besonderen Freundschaften noch frisch sind bzw. sich nach und nach aufbauen. Das Ehrenamt zeigt sich bereits und wird sich mit Sicherheit im fortgeschrittenen Alter ebenso weiter aufbauen.

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