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Dreck weg Tag 2026

Die Anmeldungen für den DWT laufen zunächst schleppend ein. So kenne ich das auch von den Wanderfahrten. Man wartet eben mit der Anmeldung, bis die Wettervorhersage zuverlässig Sonnenschein vorhersagt. In einer dreiseitigen WhatsApp-Nachricht versuche ich zu erklären, dass wir für die Essensvorbestellung die Teilnehmerzahl früher brauchen.

Dann läuft es mit den Anmeldungen. Über alle verfügbaren Kanäle bekomme ich sie jetzt. Bodo und Petra sind so beeindruckt, dass sie am Ende dreimal auf der Liste stehen. Ich versuche, den Überblick zu behalten, führe meine eigene Liste, trage Anmeldungen ein und Abmeldungen wieder aus. Eigentlich ist es ganz einfach.

Nachdem Hermann das Essen vorbestellt hat, ist es sowieso egal.

Tatsächlich erscheinen um die 35 Personen. Genauer weiß ich es nicht. Angemeldet, nicht angemeldet und auch einige, die gar nicht wollen. Statt seiner Frau bringt Josef seine Kinder mit. Wie gut, dass es der Jugendschutzbeauftragte nicht sieht.

Dann geht es endlich an die Arbeit. Pentzlin und Lessing kommen zurück auf ihre Plätze und Heinz Weske dafür in die Werkstatt. Blackwater bekommt neue Rollbahnen, und Wolfgang beschriftet alles, was namenlos ist.

Die meiste Arbeit macht das Grünzeug zwischen den Betonfugen und der Grauschleier auf den Booten. Drahtbürste und viel Chemie kommen zum Einsatz. Ich hoffe, jeder weiß, was er tut.

Jörn fährt das Laub von 2025 zur Kompostieranlage, und René repariert Aufzüge und zwischenmenschliche Beziehungen.

Und was mache eigentlich ich? Hier und da gebe ich mal einen Impuls und, wie oben schon erwähnt, mache ich ein paar Fotos. Nächstes Jahr haue ich einfach ab – es wird keiner merken.

Um 12.00 Uhr ist Feierabend. Wir bekommen Gemüsesuppe mit Würstchen. Danach haben alle Durst. Zum Glück hat Lennart mit ausreichend Getränken vorgesorgt.

Mittlerweile hat der Wind stark zugenommen. Trotzdem gehen elf Leute aufs Wasser. Der hohe Wasserstand reizt zu sehr. Auch ich bin dabei und bekomme meine Wunschmannschaft. Bis zum Weißen Schiff schaffen wir es, die anderen sogar bis Uedesheim. Nach einer abenteuerlichen Fahrt kommen wir alle heil nach Hamm zurück.

Am Ende gönnen Lennart, André und ich uns jeweils ein kühles Getränk. Dann ist der DWT 2026 Geschichte.

Herzlichen Dank an alle, die geholfen haben.

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