Aktuelles

Hallo Saison 2026!

Rudern, Ehrungen, Taufen

Am 1. Mai wurde die Saison sportlich und feierlich mit einer großen Schar von jung bis älter vom Ruderclub Germania Düsseldorf eröffnet. Zunächst ruderten und steuerten knapp 40 Germaninnen und Germanen von Leverkusen bis Düsseldorf, um danach vieles zu würdigen und zu feiern.

Die Kilometerpreise der jeweiligen Kategorien wurden vergeben, Fahrtenabzeichen wurden erstmals und mehrfach erreicht, ebenso wie ein weiterer Äquatorpreis für Gaby Köster, die keinen Kilometer bereut hätte, wie sie freudig erzählt und viel Freude beim Errudern der Erdumrundung erlebte.

Beeindruckend anzuschauen war die Präsentation von einem neuen Gig-Boot und fünf Empacher-Rennbooten. Dank der Unterstützung der Stadt Düsseldorf aber auch Dank dem Sponsorenrudern und dem Förderverein war der Kauf der neuen Boote möglich. Thomas Rixgens erwähnte dabei die gute langjährige Arbeit von Schatzmeister Jörg Kreuels, der die Gelder gut einzuteilen und zu beobachten weiß. Ein Investitionsplan und die Wünsche der Trainer erbrachten mit allem genannten Input diese beachtlichen Neuanschaffungen. „Wir wollen damit nicht protzen“, so Thomas. Er erwähnte aber die besondere Qualität und Langlebigkeit dieser gelben Rennboote.

Das Gig-Boot taufte Gaby Köster auf den Namen River Borrow, das ist der Name des zweitlängsten irischen Flusses. Sie erinnert sich an die Fahrt auf diesem beschaulichen Fluss mit seinen vielen Schleusen, den freundlichen und hilfsbereiten Menschen dort. Die Taufe bezieht sich natürlich auf die schon so lange bestehende Freundschaft mit dem Fermoy Rowing Club. Statt mit Sekt wurde das Boot natürlich mit einem Guinness Bier getauft.

Ein Skiff wurde auf den Namen Heinrich Heine getauft. Bernhard Sinzig fand andächtige Worte, stellt sich vor, wie derjenige, der in ihm rudert, von Gedankenanstößen getrieben über das Wasser gleitet. „Heinrich Heine, nach dem auch die Uni genannt wurde, war so universaltalentiert, bewundert er den Künstler. Er hat solche herausragenden Werke geschrieben.“

Ein weiterer Renneiner wurde auf den Namen Clara Schuman getauft. „Clara Schumann war wohl die bekannteste Pianistin ihrer Zeit“, erzählte Katharina Hallay. „Was sie ausgezeichnet hat, war Durchhaltevermögen und der Biss, sich durchzusetzen.“ Was auch zum Rudern identisch ist, sei das Taktgefühl, das es sowohl am Klavier als auch im Einer braucht.

Der Zweier Posen wurde von Christian Baldus getauft. Er erinnert sich an seinen damals 20 Jahre altes Boot „Posen“, in dem er auch Rennen fuhr. Die Rollbahn war zu kurz, zig mal lackiert, mit Stahlauslegern. Er ist erfreut über den Neuling, der in ganzer Pracht in gelb auf dem Clubgelände strahlt und für hohe Qualität spricht.

Den zweiten Zweier, der ebenfalls als Riemen und Skullboot genutzt werden kann, taufte Helmut Sprunk, Olympiateilnehmer im Zweier 1956 in Melbourne, auf den Nahmen London. Er erwähnte die Wichtigkeit, die solch ein Kleinboot hat. „Ohne ihn gäbe es keine guten Vierer und Achter.“ Junge Talente soll dieses Boot fördern und er soll immer ein Teil „unseres gemeinsamen Weges“ sein.

Den Doppelvierer taufte Leonie Menzel, wie sollte es anders sein, auf den Namen Paris. Schließlich hat sie in dieser Stadt ihren größten Erfolg mit dem Gewinn der Olympia-Bronzemedaille gefeiert, und das auch genau in dieser Bootsklasse. „Es rudern darin hoffentlich mal die nächsten Olympiateilnehmer“, motivierte sie die jungen Ruderinnen und Ruderer. „Der Doppelvierer ist eine Bootsklasse, in der man nur als Mannschaft erfolgreich sein kann. Teamgeist spielt eine große Rolle, um dieses Boot schnell bewegen zu können. … Möge „Paris“ viele Rennen gewinnen und der Mannschaft immer viel Spaß beim Rudern bereiten.“

Ebenso beeindruckend war die Größe der Junioren- und U15-Abteilung, zu der sich Simon Schubert gesellte, der seit diesem Jahr für den RCGD an den Start geht. Ali Müller zeigte sich sehr froh und meinte, dass das definitiv nicht selbstverständlich sei: „Die Trainingsgruppe hat sich stetig weiterentwickelt.“ Allesamt unterschrieben sie traditionell die Trainingsverpflichtung. „Wir freuen uns sehr, gemeinsam in die Saison zu starten, etwas zu erreichen“, so Theresa Otto.

Besondere Worte fand Thomas Rixgens für Ilse und Helmut Sprunk, die jeweils 75 Jahre Vereinsmitglied sind!

Zum Abschluss motivierte Silke Kroneberg den Zusammenhalt zwischen Jung und Älter zu stärken. Eine Idee, die definitiv eine wertvolle und bereichernde ist. Zum gemeinsamen Beisammensein sind die Samstage 23. Mai, 6. Juni und 20. Juni jeweils ab 15 Uhr am Clubhaus im Blick.

Fotostrecke folgt.


Zurück