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Weniger als eine Zehntelsekunde
Bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften in München verpasste Simon Schubert zusammen mit Julian Garth (Crefelder RC) das AB-Halbfinale im Zweier mit weniger als einer Zehntelsekunde und belegte im C-Finale Platz drei.
Der Einstieg in die Regatta verlief recht gut, ein zweiter Platz hinter den späteren Viertplatzierten Wolf Niclas Schröder/René Schmela (Berlin), beide aus dem letztjährigen WM-Vierer, brachte den Einzug in das ABCD-Viertelfinale. Dort wiederum kam das NRW-Duo nicht gut vom Start weg und verlor bis zur Streckenhälfte bei 1000 Meter etwa vier Sekunden zum engen vorderen Feld. Ab da ging es nur noch nach vorne, vor allem mit der klar besten Zeit auf den letzten 500 Metern. Es reichte jedoch um 0,09 Sekunden nicht zum dritten Platz und dem Einzug ins AB-Halbfinale.
Im CD-Halbfinale setzte sich die Düsseldorf-Krefelder Renngemeinschaft klar als Sieger durch. „Wir mussten den Vormittag schon erstmal verdauen. Wir haben das aber gut gelöst und sind ein gutes Rennen gefahren“, so Simon Schubert. Im C-Finale blieb ihnen schließlich nur der dritte Platz. „Wir sind wieder nicht so gut reingekommen, am Ende war im vierten Rennen des Wochenendes die Luft raus für einen erneut intensiven Endspurt.“
Auch wenn die Chance auf die erste Besetzung Achter/Vierer/Zweier derzeit verflogen ist, so gibt es einen positiven Blick auf die Saison. Sie hat erst angefangen und vieles ist noch im Fokus. Aufgeben ist keine Option, es geht weiter. Wie, das entscheidet sich in diesen Tagen.
U23-Steuerfrau Magdalena Halley zeigte sich ebenso am Wochenende. Nicht auf dem Wasser, jedoch wie in Leipzig bereits an Land und unterstütze die Ruderinnen.