49. Düsseldorfer Marathonrudern
am 3. Oktober 2020
über 42,8 km auf dem Rhein
von Leverkusen nach Düsseldorf

 

Liebe Rheinmarathonfreunde,

das öffentliche Leben in Deutschland ist im Zuge der Coronakrise in vielen Bereichen völlig zum Erliegen gekommen. Dinge, die bis vor Kurzem selbstverständlich waren, sind nicht mehr möglich: ein gemeinsames Treffen mit Freunden, sportliche Aktivitäten in unseren Rudervereinen, Wanderfahrten, das tägliche Training oder der Besuch von Regatten.

Wir sehen uns in der Verpflichtung, dass der 49. Rheinmarathon am 3. Oktober 2020 stattfindet. Seit Anfang des Jahres arbeiten wir an der Umsetzung. Klar, auch wir können den Coronavirus nicht verdrängen, aber wir hoffen, dass eine Normalisierung des Lebens bis dahin wieder eingetreten ist.

Wir möchten, dass Ihr den Rheinmarathon wieder in der gewohnten lockeren und entspannten Atmosphäre ohne Einschränkungen erlebt. Das Meldeportal ist ab Juni wieder freigeschaltet. Im Oktober sehen wir uns beim Rheinmarathon.  

Warum

Am 3. Oktober 2020 startet wieder das Düsseldorfer Marathonrudern mit ca. 1000 Teilnehmern. Aber, warum tut man sich das an? Diese Frage hat sich jede Marathonruderin und jeder Marathonruderer schon gestellt und stellt sie während des Rudermarathons öfters, zum Beispiel auf einer lange Geraden mit starkem Gegenwind und starker Berufsschifffahrt. Es geht einfach nicht weiter. Der Steuermann verlässt ohne Grund die Ideallinie. Oder er berechnet die Welle eines Berufsschiffs falsch mit dem Ergebnis: Man ist völlig durchnässt. Die Mannschaft fällt auseinander, den Rhythmus des Bootes gibt es nicht mehr. Schmerzen im Rücken und an der Sitzfläche stellen sich ein.

Die Frage nach dem „Warum“ kann jetzt nicht beantwortet werden. Also wird weiter gerudert.

Die Frage ist durchaus ernst, aber nie ernst gemeint. Denn die Frage nach dem „Warum“ hat jeder Teilnehmer schon für sich beantwortet, bei der Aufnahme des Trainings am Anfang der Saison.

Jede Marathonruderin und jeder Marathonruderer durchlebt den Wettkampf sehr intensiv. Es geht darum, Widerstände zu überwinden. Sie kämpfen gegen Nässe, gegen hereinbrechende Wellen, gegen Kälte, die durch den gesamten Körper zieht, gegen durchweichte Hände, gegen Blasen, gegen Rückenschmerzen und Schmerzen an der Sitzfläche und das im Durchschnitt 2 1/2 Stunden lang. Es geht darum, verborgene Reserven zu entdecken und den Kampf gegen sich selbst zugewinnen.

Hier verliert die Frage nach dem „Warum“ an Bedeutung. Das gilt für die Marathonruderer, die den Gesamtsieg erringen wollen, und für die Marathonruderer, die ihre persönliche Bestzeit verbessern wollen, gleichermaßen. 

Wir sehen uns am 3. Oktober in

Tagen
Stunden
Minuten
Sekunden

in Düsseldorf

 

Ruderclub Germania
Düsseldorf 1904 e.V.

Melanie Ott                                                    Hermann Höck
Regattaleiterin                                                Regattaausschuss 

 

 

Rheinmarathon 2019 LIVE

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Regattaergebnis Rheinmarathon 2019

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Auch in diesem Jahr arbeiten wir wieder mit RACEMAP zusammen. Der Wettkampf kann jederzeit Live mit einem Smartphone, auf einem Großbildschirm im Clubhaus des Ruderclub Germania und auf der RCGD-Webseite mit verfolgt werden.  weiter...